FAQ - Antworten auf häufige Fragen zu Wasseraufbereitung, Kalkschutz, Wasserenthärtung und Filterung von Trinkwasser

 

Was kann ich gegen Kalk im Wasser tun?

Der Kalk im Trinkwasser verursacht häuft Probleme in verschiedenen Bereichen eines Haushalts oder Gebäudes.

In Küchen und Bädern gibt es Kalkflecken auf Wasserhähnen und Waschbecken, Fliesen und anderen Oberflächen. In Geräten wie Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Waschmaschinen lagert sich Kalk ab und kann große Schäden verursachen.

Um diese Probleme zu vermeiden, gibt es mehrere Möglichkeiten:

1) Den Kalk weich machen, so dass er leicht zu entfernen ist.

Das ist das Ziel von Systemen zur physikalischen Wasserbehandlung, wozu auch aqua blue gehört.

Vorteile:
Deutliche Verminderung der Kalkprobleme. Der Kalk im Wasser bleibt erhalten, der aus gesundheitlicher Sicht vorteilhaft ist. Auch empfindliche Geräte wie Kaffeemaschinen müssen erheblich seltener entkalkt werden. Alte Kalkablagerungen, zum Beispiel auch in den Wasserleitungen, lösen sich langsam ab.

Nachteile:
Dort, wo Wasser verdunstet, bleibt Kalk liegen und man sieht ihn. Je nachdem, wenn der Kalkgehalt sehr hoch ist, kann das trotz Verbesserung durch den physikalischen Kalkschutz unzufriedenstellend sein. Die Menge an Kalk im Wasser ändert sich nicht.

2) Den Kalk aus dem Wasser entfernen.

Das ist das Ziel von Enthärtungsanlagen. Das sind Ionentauscher, welche die kalkbildenden Ionen Kalzium und Magnesium aus dem Wasser entfernen und gegen Natriumionen ersetzen.
In den Geräten sind Kunststoff-Harze, welche mit Kochsalz gesättigt sind und dann vom (kalkhaltigen) Wasser durchspült werden. Dabei geben die Harze Natrium-Ionen ab und lagern statt desse ein Kalzium- oder Magnesium-Ion ein. Wenn das Harz voll Kalk-Ionen ist und wenig / kein Natrium mehr darauf ist, wird es regeneriert, also mit konzentrierter Kochsalzlösung gespült, so dass das Harz wieder mit Natrium gesättigt ist.

Vorteile:
Der Kalk wird deutlich reduziert, meist auf 6-8 °dH, so dass tatsächlich weniger Kalk im Wasser ist.
Die Kalkablagerungen gehen deutlich zurück und Geräte müssen kaum mehr entkalkt werden.

Nachteile:
Der Gehalt an Natrium im Trinkwasser erhöht sich, teilweise erheblich. Das muss man aus gesundheitlicher Sicht berücksichtigen und es kann zu Ablagerungen von Salz auf Gläsern und Oberflächen führen.
Die Enthärtungsanlagen müssen von einem Fachmann in die Wasserzuleitung installiert und dann regelmäßig gewartet werden. Das Wasser kann aggressiv werden, so dass es Leitungen und Geräte angreift und zum Beispiel zu Lochfraß führt.

Wie funktioniert der Kalkschutz mit aqua blue? Was ändert sich am Kalk?

Kalk bleibt länger in Lösung und lagert sich weniger ab.

Die Frequenzen von aqua blue verändern die Ordnung der Wassermoleküle, so dass größere Bereiche hoher Ordnung entstehen. Dadurch ist das Wasser in der Lage, Stoffe (zum Beispiel Kalkkristalle) und Ionen (zum Beispiel die Ionen gelösten Kalks) besser zu umschließen und in Lösung zu halten. Das bewirkt, dass der Kalk länger in Schwebe bleibt, später ausfällt und somit weniger Ablagerungen in Leitungen und Geräten verursacht.

Niedrigere Oberflächenspannung: Wasser läuft besser von Oberflächen ab

Durch die Veränderungen der Struktur des Wassers sinkt die Oberflächenspannung, was dazu führt, dass das Wasser (zum Beispiel von der Duschwand oder von Gläsern oder von Wasserhähnen) besser abläuft und weniger sowie kleinere Wassertropfen hinterlässt. Das bedeutet automatisch weniger Kalkflecken, die zudem weicher sind und sich besser entfernen lassen.

Weichere Kalkkristalle sind leichter zu entfernen

Wenn aqua blue Wasser verdunstet, bleibt der Kalk zurück und bildet andere Kristalle als sonst. Es entstehen keine harten Kalzitkristalle sondern weichere Aragonitkristalle, was man unter dem Mikroskop einfach nachweisen kann.

Wie funktioniert die aqua blue Anlage und wo bleibt der Kalk?

Das aqua blue System ist eine physikalsiche Wasseraufbereitung und funktioniert durch Frequenzen, die das Gerät permanent abgibt. Diese Schwingungsmuster regen das Wasser dazu an, seine Moleküle neu zu ordnen, so wie es bei frischem Quellwasser ist.

In diesem hoch strukturierten Wasser bleibt der Kalk länger gelöst und fällt weniger aus. Die Menge des Kalks ändert sich dadurch nicht. Er macht nur einfach weniger Ablagerungen, vor allem in den Leitungen und Geräten.

Wenn Wasser verdunstet, bleibt der Kalk liegen und man kann ihn sehen. Allerdings ist er wesentlich weicher, weil sich andere, eben weichere, Kristalle bilden. Es entsteht kein Kalzit, sondern Aragonit Kristalle.

Kann es durch den Betrieb der Anlage Verkeimungen im Wasser geben?

Das aqua blue Gerät wird aussen an die Wasserleitung montiert und hat keinen direkten Kontakt zum Wasser. Den braucht es auch nicht, weil die Frequenzen leicht durch das Rohr auf das Wasser übertragen werden.

Somit gibt es keine Räume, in denen das Wasser steht, keine zusätzlichen Stoffe im Wasser, welche als Nahrung für Bakterien dienen könnten.

Die Problematik mit Bakterien im Trinkwasser entsteht öfter bei Ionentauscheranlagen oder nicht regelmäßig gewechselten Filtern. Oft aber auch im Rohrsystem selbst, wenn es ungenutzte Leitungen gibt, wo keine Durchströmung ist. Natürlich leben Mikroorganismen auch in den Ablagerungen in den Rohren.

Daher ist es wichtig, diese abzulösen oder von vorn herein zu verhindern, damit die Bakterien keinen Lebensraum bekommen.